Aktives, gesundes Altern und Generationensolidarität: Die Rolle der privaten Kranken- u. Pflegevers.

21. März 2012

Brüssel hat das Jahr 2012 zum Jahr des „aktiven Alterns und der
Generationensolidarität“ erklärt.

Welchen Beitrag die private Krankenversicherung dazu leisten kann, wurde im
Rahmen eines Roundtable-Gesprächs erörtert, das auf Einladung des österreichischen
Versicherungsverbandes VVO, des deutschen Verbandes der Privaten
Krankenversicherung e.V.(PKV), der Federation Francaise des Societes d`Assurances
(FFSA) und der Association of British Insurers (ABI) gestern in Brüssel
stattgefunden hat.

Über 100 Entscheidungsträgern aus den Europäischen Institutionen
und den ständigen Vertretungen der Mitgliedsstaaten wurden folgende Kernaussagen
präsentiert:

  • In jedem Mitgliedsstaat ergänzt die private Versicherungswirtschaft das
    staatliche Sozialsystem. Die private Versicherungswirtschaft funktioniert nach
    anderen Prinzipien als die Sozialversicherung. Diese Diversität trägt zur
    Finanzstabilität der nationalen Sicherungssyteme bei.
  • Die europäische Gesetzgebung soll den Zugang und die Verarbeitung von
    Risikoinformationen sicherstellen. Nur dann ist eine faire und effektive Risiko-
    Bewertung und eine adäquate Prämiengestaltung möglich.
    Dr. Peter Eichler, Vorstandsmitglied der Uniqa Österreich und der Raiffeisen
    Versicherung AG sowie Vorsitzender der Sektion Krankenversicherung des
    VVO betonte gestern anlässlich der Veranstaltung in Brüssel: „Gerade
    individuellere Risikodifferenzierungen ermöglichen überhaupt die
    Versicherbarkeit von höheren Risiken.“
  • Private Kranken- und Pflegeversicherungen bieten finanzielle Sicherheit im Falle
    von bestimmten Unfällen oder bei Eintritt gewisser Krankheiten oder des
    Pflegebedarfes im Laufe eines Lebens. In Ergänzung dazu, fördern und
    unterstützen private Versicherungen Maßnahmen der Prävention. Dies trägt zu
    einem „aktiven Altern“ der Bevölkerung bei. Gesamtheitlich betrachtet, reduziert
    dies die Belastung des Staatshaushalts durch Senkung der Gesundheitsausgaben.



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