Anhaltender Boom in der Privaten Vorsorge

Wien, 11.05.2001
Die Österreicher investierten im ersten Quartal doppelt so viel Geld in ihre privaten Rentenversicherungen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Um 97 Prozent auf 7,17 Milliarden Schilling (521 Mio. Euro) wuchs das Prämienaufkommen der privaten Rentenversicherer im ersten Quartal 2001 gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres. Rund 84 Prozent der Prämienzahlungen (das sind 6,05 Mrd. Schilling bzw. 439 Mio. Euro) erfolgten als Einmalerläge, wobei mit einem Großteil sofort fällige Rentenleistungen begründet wurden.

Damit haben die Österreicher wieder ein deutlich positives Signal für diese Form der privaten Altersvorsorge gesetzt. Wesentliches Motiv für den Versicherungsabschluss dürfte die von den privaten Rentenversicherung garantierte Sicherheit einer ungeschmälerten monatlichen Zusatzrente gewesen sein. Denn einer jüngsten Meinungserhebung zufolge geben 58 Prozent der Österreicher einer lebenslangen Vorsorge mit garantierter Mindestverzinsung bei variablem Gewinnanteil den Vorzug und 71 Prozent sprechen sich für eine Variante aus, die auf die jeweils individuellen Bedürfnisse Rücksicht nimmt – Voraussetzungen, die nur von Privaten Rentenversicherungen erfüllt werden können.


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