EDIVKA Projektbeschreibung

EDIVKA = Electronic Data Interchange zwischen Versicherungen und Krankenanstalten

Bei EDIVKA geht es um den elektronischen Datenaustausch zwischen Krankenanstalten und privaten Krankenversicherern für Kostenübernahmen, Leistungsabrechnungen, Zahlungsavise und Befundübermittlung.

Vorteile der elektronischen Kommunikation 
  • Beschleunigung der Durchlaufzeit
  • Minimierung des administrativen Aufwandes
  • Automatisierte Datenerfassung
  • Beschleunigung der Routinearbeiten 
  • Automatische Evidenzhaltung
  • Effizienzsteigerung
  • Möglichkeit der papierlosen Bearbeitung
  • Rasche Umsetzung neuer Vertragsergebnisse

Die Einbindung der Partner (KA, Arzt, Gesundheitsdienste) lässt sich relativ einfach realisieren. Der Partner benötigt zum KIS eine XML Schnittstelle (auf Basis ÖNorm K2201), eine kompatible Übertragungssoftware (MediKom-S oder medical net), eine e-mail Adresse und ein a-trust Zertifikat. Die Verwendung des Internet als sichere Basis der Datenübertragung ermöglicht eine rasche und kostengünstige Anbindung. Es entsteht dadurch ein großes Potential für Kosteneinsparungen im Verwaltungsbereich ohne Nachteil für den Patienten.

EDIVKA Phasen

EDIKOST 

  • Elektronische Übertragung der Aufnahmeanzeigen
  • Elektronische Übertragung der Kostenübernahmeerklärungen
  • Elektronische Übertragung der medizinischen Dokumente

EDILEIST

  • Elektronische Übertragung der Rechnungen
  • Elektronische Übertragung der Zahlungsavise
  • Elektronische Übertragung der medizinischen Dokumente

Elektronische Leistungstabellen/XML Verträge

Der VVO wird die krankenhausspezifischen Vereinbarungen, Leistungspositionen, Preise, Nebenbedingungen, etc. in elektronische Leistungstabellen bzw. in XML Verträgen abbilden, zentral warten und den Vertragspartnern zur Verfügung stellen. Den Vertragspartnern bzw. deren EDV-Programmen bleibt es vorbehalten, die elektronischen Tabellen in ihr System zu integrieren. Die Vorgangsweise erleichtert den Krankenanstalten den Schritt hin zur elektronischen Datenübermittlung.

Kommunikations-Software

Für eine gesundheitsdatensichere Kommunikation via Internet wurden nach einer Ausschreibung des VVO zwei Partner ausgewählt, welche die strengen Vorgaben der GNW-Zertifizierung und damit den Gesundheitsdatenschutz erfüllen:

  • Medikom-S des Wienkav
    Ein SW-Paket, dass dem Gesundheitswesen kostenlos zur Verfügung steht.
  • medical net/HCS
    Eine bei vielen Krankenanstalten und Ärzten im Einsatz befindliche Kommunikationsplattform für die Befundübermittlung. Sollte bei einem Vertragspartner bereits medical net im Einsatz sein, kann damit auch EDIKOST und EDILEIST übertragen werden.
  • DaMe
    Eine Kommunikationsplattform für EDIVKA der Telekom Austria.

Testplattform

Für eine rasche und erfolgreiche Umsetzung der bestehenden XML-Schnittstelle (Basis ÖNORM K2201) für die elektronische Kommunikation zwischen Krankenanstalten und privaten Krankenversicherern ist eine Testplattform vom VVO eingerichtet worden, deren Nutzung allen Beteiligten große Vorteile bietet.

Die Testplattform wurde geschaffen, um allen Beteiligten die Testphase für den Einsatz der XML-Schnittstelle wesentlich zu erleichtern. Die Kommunikationspartner sollen erst einbezogen werden, wenn technisch und formal richtige Schnittstellen bestehen und richtige Inhalte kommuniziert werden können. Die fachliche und medizinische Korrektheit ist im Prüfungsumfang nicht enthalten.

Durch die Schaffung der Testplattform ist es möglich, die für Entwicklung und Einarbeitung notwendigen Testschritte kompetent zu unterstützen:

  • Dem Software-Entwickler soll dadurch ein genaues und rasches Austesten seiner Programme ermöglicht werden.
  • Dem Fachbereich soll eine praxisgerechte Einarbeitung mit Hilfe des Abschnittes ‚Fachtest’ helfen, mit dem neuen System rasch vertraut zu werden.
  • Den bereits etablierten EDIVKA Teilnehmern soll ein sehr geringer Aufwand beim Einbinden eines neuen Partners entstehen.

Status EDIVKA

EDIKOST ist in folgenden Häusern realisiert: 

Wien
Privatspitäler: Döbling, Josefstadt, Wr.Privatklinik, Rudolfinerhaus, Goldenes Kreuz, Evangel.KH, Hera.
Öffentliche Spitäler: SMZ-Ost-Donauspital, Rudolfstiftung mit Department Semmelweis Frauenklinik, Wilhelminenspital, SMZ Süd-Kaiser Franz Josef Spital mit Gottfried von Preyer`schem Kinderspital, KH Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel, SMZ Baumgartner Höhe-Otto Wagner Spital, SMZ Sophienspital, KH Gersthof, SMZ Floridsdorf, Kaiserin Elisabeth Spital, AKH Wien.
Ordensspitäler: Barmherzige Brüder Wien, Barmherzige Schwestern Wien, Göttlicher Heiland, St.Josef, Speising, Hartmann Spital, St.Elisabeth, Herz Jesu.

Burgenland
Öffentliche Spitäler KRAGES: Oberpullendorf, Oberwart, Güssing, Kittsee. 
Ordensspitäler: Barmherzige Brüder Eisenstadt.

Niederösterreich
Öffentliche Spitäler: KH Wr.Neustadt, KH St.Pölten/Lilienfeld, KH Tulln/Gugging, KH Baden/Mödling, KH Scheibbs, KH Amstetten, LNK Amstetten/Mauer, KH Waidhofen/Ybbs, KH Hollabrunn, KH Hainburg, KH Hochegg/Grimmenstein, KH Korneuburg/Stockerau, KH Mistelbach/Gänserndorf, KH Horn, KH Zwettl/Gmünd/Waidhofen, KH Klosterneuburg, KH Krems, KH Melk.

Kärnten
Privatspitäler: Villach, Althofen, Maria Hilf.
Öffentliche Spitäler: Klagenfurt, Villach, Wolfsberg, LKH Laas.
Ordensspitäler: Barmherzige Brüder St.Veit/Glan, Elisabethinen Klagenfurt, Friesach, KH Waiern.
Sonstige Spitäler: KH Spittal/Drau.

Oberösterreich
Privatspitäler: Diakonissen Linz, PK Wels.
Öffentliche Spitäler: AKH Linz, Gmunden, Kirchdorf, Bad Ischl, Steyr, Schärding, Vöcklabruck, Rohrbach, Freistadt, Landes-Frauen- und Kinderklinik Linz, Wagner Jauregg.
Ordensspitäler: Barmherzige Brüder Linz, Barmherzige Schwestern Linz, Barmherzige Schwestern Ried, Sierning, Klinikum Wels-Grieskirchen, Elisabethinen Linz, Braunau.

Salzburg
Privatspitäler: Diakonissen Salzburg, Wehrle, Emco, Ritzensee, Vigaun, Pierer.
Öffentliche Spitäler (SALK): St.Johann Spital, Christian Doppler Klinik, St.Veit/Pongau.
Sonstige öffentliche Spitäler: Barmherzige Brüder Salzburg, Kardinal Schwarzenberg.
Gemeindespitäler: Hallein, Zell am See, Tamsweg, Oberndorf, Mittersill.

Steiermark
Öffentliche Spitäler: Klinik Graz, Weiz, Radkersburg, Hartberg, Feldbach, Fürstenfeld, Bad Aussee, Judenburg/Knittelfeld, Mürzzuschlag/Mariazell, Leoben/Eisenerz, Rottenmann, Bruck/Mur, Stolzalpe, Deutschlandsberg, Voitsberg, Wagna, Hörgas/Enzenbach, Landesnervenklinik Sigmund Freud Graz, Graz West.
Privatspitäler: Kreuzschwestern Graz, Ragnitz, Theresienhof, Kastanienhof, Leech, Hansa, St.Leonhard.
Ordensspitäler: Barmherzige Brüder Graz Eggenberg, Barmherzige Brüder Marschallgasse, Elisabethinen Graz, KH Vorau.

Tirol
Privatspitäler: Kettenbrücke, Hochrum, Kursana Wörgl.
TILAK: Klinik Innsbruck, Natters, Hochzirl, Psychiatrisches Hall.
Bezirksspitäler: Zams, Hall, Kufstein, St.Johann, Schwaz, Reutte, Lienz.

Vorarlberg
Privatspitäler: Mehrerau.
Öffentliche Spitäler: Dornbirn, Bregenz, Hohenems, Bludenz, Feldkirch, Rankweil.

 

EDILEIST ist in folgenden Häusern realisiert: 

Wien
Privatspitäler: Döbling, Josefstadt, Wr.Privatklinik, Rudolfinerhaus, Goldenes Kreuz, Evangel.KH.
Ordensspitäler: Barmherzige Schwestern Wien, Göttlicher Heiland, St.Josef, Speising, Hartmann Spital, Barmherzige Brüder Wien, Herz Jesu, St.Elisabeth.

Burgenland
Öffentliche Spitäler KRAGES: Oberpullendorf, Oberwart, Güssing, Kittsee. 
Ordensspitäler: Barmherzige Brüder Eisenstadt.

Kärnten
Privatspitäler: Villach, Althofen, PK Mariahilf.
Öffentliche Spitäler: LKH Klagenfurt, LKH Villach, LKH Wolfsberg, LKH Laas.
Ordensspitäler: KH Barmherzige Brüder St.Veit/Glan, KH Elisabethinen Klagenfurt, KH Friesach, KH Waiern.

Oberösterreich
Privatspitäler: Diakonissen Linz, PK Wels.
Öffentliche Spitäler: AKH Linz, Gmunden, Kirchdorf, Bad Ischl, Steyr, Schärding, Vöcklabruck, Rohrbach, Freistadt, Wagner Jauregg, Landes Frauen und Kinderklinik Linz
Ordensspitäler: Barmherzige Brüder Linz, Barmherzige Schwestern Linz, Barmherzige Schwestern Ried, Sierning, Klinikum Wels-Grieskirchen, Elisabethinen Linz, Braunau.

Salzburg
Privatspitäler: Diakonissen Salzburg, Wehrle, Emco, Ritzensee, Vigaun, Pierer.
Öffentliche Spitäler SALK: St.Johann Spital, Christian Doppler Klinik, LKH St.Veit/Pongau
Sonstige öffentliche Spitäler: Barmherzige Brüder Salzburg, Kardinal Schwarzenberg.
Gemeindespitäler: Hallein, Zell am See, Tamsweg, KH Oberndorf.

Steiermark
Öffentliche Spitäler: Klinik Graz, LKH Weiz, LKH Radkersburg, LKH Hartberg, LKH Feldbach, LKH Fürstenfeld, LKH Bad Aussee, LKH Judenburg/Knittelfeld, LKH Mürzzuschlag/Mariazell, LKH Leoben/Eisenerz, LKH Rottenmann, LKH Bruck/Mur, LKH Stolzalpe, LKH Deutschlandsberg, LKH Voitsberg, LKH Wagna, LKH Hörgas/Enzenbach, Landesnervenklinik Sigmund Freud Graz, LKH Graz West.
Ordensspitäler: KH Elisabethinen Graz, KH Barmherzige Brüder Graz Eggenberg, KH Barmherzige Brüder Marschallgasse.
Privatspitäler: Kreuzschwestern Graz, Ragnitz, Kastanienhof, Leech, Hansa, St.Leonhard.

Tirol
Privatspitäler: Kettenbrücke, Hochrum, Kursana Wörgl.
Öffentliche Spitäler: KH Hall, KH Kufstein, KH St.Johann, KH Schwaz.

Vorarlberg
Privatspitäler: Mehrerau.
Öffentliche Spitäler: Dornbirn, Bregenz, Hohenems, Bludenz, Feldkirch, Rankweil.

  • Informationen

Weitere Informationen zur elektronischen Kommunikation befinden sich unter www.medicalnet.at/edivka.


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