Einbruchdiebstähle in Häuser und Betriebe wachsen ständig
Wien, 18.11.2003
Österreichische Versicherer raten zu Sicherungsmaßnahmen.
Der Durchschnittsschaden im Bereich Einbruch-Diebstahl wächst rasant. So sicher ist Österreich offensichtlich doch nicht. Das zeigt jedenfalls die polizeiliche Kriminalstatistik anhand ihrer Zahlen. Denn die Zahl der Einbrüche in Häuser und Unternehmen wächst ständig. Im Jahr 2002 belief sich die Zahl der Einbrüche in Büros und Geschäfte auf 13.748.
12.764 Mal wurde in Wohnungen eingebrochen, 3.127 Raubüberfälle wurden verübt.
Die Diebe werden immer frecher. Deshalb werden auch gewisse Sicherungsmaßnahmen, wie Alarmanlagen und Sicherheitsschlösser immer wichtiger und sollten zur "Standardausrüstung" gehören.
2002 mussten die Versicherer für 21.892 Einbruch-Diebstahl-Fälle aufkommen. Das ist eine Steigerung um 13,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 51 Mio. Euro kamen zur Auszahlung. Das ist eine Steigerung von 32,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
297.091 Einbruch-Diebstahl-Verträge gab es 2002 in Österreich.
Die Schäden selbst werden immer teurer! Der durchschnittliche Aufwand je Schadenfall im Bereich Einbruch-Diebstahl ist seit dem Jahr 1977 von 600 Euro auf 2000 Euro im Jahr 2001 gestiegen – also eklatant in die Höhe geschnellt.
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