Einbruchserie bei Juwelieren
Wien, 24.10.2003
Einbrüche in Juweliergeschäften nehmen in erschreckender Weise zu.
Vor allem auf hochpreisige Uhren haben es die Diebesbanden abgesehen. Die Versicherungswirtschaft empfiehlt dringend, Luxuswaren außerhalb der Geschäftszeiten aus den Vitrinen zu nehmen und sicher aufzubewahren.
In den vergangenen Jahren konnte die Versicherungswirtschaft ein stetes Ansteigen der Geschäftseinbrüche verzeichnen. 2002 erhöhte sich die Zahl der Einbruch-Diebstähle in Österreich insgesamt gegenüber dem Vorjahr um 13,4 Prozent auf knapp 22.000 Schadenfälle. Die Schadenzahlungen sind um 33 Prozent auf 51 Millionen Euro gestiegen. Besonders vor Weihnachten ist mit einem neuerlichen Anstieg der Einbruch-Diebstähle zu rechen. Teure Uhren stehen dabei auf der Liste der Einbrecher ganz oben.
"Vorbeugen ist immer noch die beste Absicherung. Angesichts des bevorstehenden Weihnachtsgeschäftes empfehlen wir Juwelieren daher dringend, die Luxusartikel über Nacht oder an Wochenenden aus den Vitrinen zu nehmen und im Tresor zu lagern", so Dr.Gregor Kozak, Sprecher des Versicherungsverbandes. "Auch Pelze, wertvolle Elektronik und Handys sind ein begehrtes Diebesgut."
Sicherheit-Tipps und Informationen stellen Versicherungen sowie die Beratungsstelle der Kriminalpolizei gerne zur Verfügung.
Statistik: Einbruch-Diebstahl
| 2000 | 2001 | 2002 | |
| Schadenfälle | 18.073 | 19.308 | 21.892 |
| Steigerung in % | 1,1 | 6,8 | 13,4 |
| Schadentahlungen | 39 Mio € | 38 Mio € | 51 Mio € |
| Steigerung in % | 14,4 | -1,0 | 32,9 |
(Quelle: VVO)
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