Finanzbildung: VVO und VKI setzen auf Finanzbildung

23. April 2012

Jeder fünfte Jugendliche kann nicht Zins rechnen, neun von zehn geben zu, sich in
Finanzfragen nicht auszukennen. Um dem steigenden Bedarf nach Finanzbildung
Rechnung zu tragen, setzen VVO und der Verein für Konsumenteninformation (VKI)
auf Kooperation: Zusätzlich bietet sich für Kunden erstmals die Möglichkeit, sich zu
Fragen im Bereich Versicherung und Vorsorge auch in ihrer Muttersprache zu informieren.



„Wir stehen als Versicherungswirtschaft in der Verantwortung, Zukunft zu gestalten.
Somit kümmern wir uns auch um Finanzbildung“, erklärte Dr. Wolfram Littich,
Präsident des Versicherungsverbands VVO am Montag vor Journalisten. Der Verein
für Konsumenteninformation (VKI) trägt mit seinen Analysen, Testberichten und
Reports auch im Versicherungsbereich zur Information der Konsumenten bei. Grund
genug, gemeinsam mit dem VVO ein KONSUMENT Spezial zu Versicherungsfragen
zu entwickeln. „Gut informierte Kunden sind besser in der Lage, die genau ihren
Bedürfnissen entsprechenden Versicherungsangebote auszuwählen“, betonte
Ing. Franz Floss, Geschäftsführer des Vereins für Konsumenteninformation (VKI).
„Ein besonderes Anliegen der aktuellen Ausgabe ist es, in einfacher Sprache die
mitunter komplizierten Sachverhalte des Versicherungswesens zu erläutern. Dazu
gehört auch ein ausführliches Glossar, das die gängigsten Fachbegriffe aus
Versicherungsverträgen allgemein verständlich erklärt.“

Wien wächst und wird international
Die Kooperation von VVO und VKI trägt auch dem demographischen Wandel
Rechnung: So hat beispielsweise Wien innerhalb der letzten zehn Jahre mit rund 43
Prozent einen starken Zuwachs an internationaler Vielfalt in der Bevölkerung zu
verzeichnen, was sich auch in einer vielfältigen Kundenstruktur mit unterschiedlichen
Muttersprachen manifestiert. Mit der Kooperation gibt es erstmals die Möglichkeit,
Informationen in englischer, kroatischer, serbischer, und türkischer Sprache
abzurufen.

Ziel: Mündiger Konsument
„Es geht uns vor allem darum, dass Menschen ein Risiko richtig einschätzen lernen.
Sowohl hinsichtlich eines bestehenden als auch hinsichtlich eines künftigen Bedarfs“,
so Littich. Finanzbildung stelle die Basis für eine qualitätsvolle Beziehung zwischen
Kunden und Berater dar, die von Vertrauen geprägt sei. Financial Education habe im
Versicherungsverband seit Jahrzehnten Tradition und sei ein wichtiger Beitrag der
Versicherungswirtschaft zur Stabilisierung und Stärkung des Vertrauens der
Menschen in die Versicherungsbranche.

Das KONSUMENT Spezial
Das KONSUMENT Spezial soll darüber informieren, was „Versicherung“ eigentlich
bedeutet. Fragen, wie „Gegen welche Gefahren kann ich mich versichern? Welche
Risiken sind überhaupt gedeckt? Was ist im Schadensfall zu tun?“ werden hierbei
behandelt. Ein besonderes Anliegen ist es, in klarer und verständlicher Sprache die
mitunter komplizierten Sachverhalte des Versicherungswesens zu erläutern. Dazu
gehört ebenso ein ausführliches Glossar, das die gängigsten Fachbegriffe aus
Versicherungsverträgen allgemein verständlich erklärt. Dieses KONSUMENT
Spezial stellt somit ein optimales Nachschlagewerk dar, um einen Überblick über die
wichtigsten Versicherungsarten zu erlangen“, so Floss abschließend.

Das KONSUMENT Spezial wird der Maiausgabe des Testmagazins KONSUMENT
beigelegt, und ist auch unter http://www.vvo.at/publikationen/index.php und
http://www.konsument.at/rundum‐versichert downloadbar.
Als Download steht das KONSUMENT Spezial zudem in englischer, kroatischer, serbischer und türkischer Sprache zur Verfügung.

 
 


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