Kfz-Unfälle teurer
Wien, 24.03.2003
Kfz-Unfälle sind 2002 wieder deutlich teurer geworden als die Lebenshaltungskosten
Mit einem Plus von 4 Prozent ist der Preisindex für Kfz-Haftpflicht-Leistungen (PiKHL) im vergangenen Jahr deutlich stärker gestiegen als der Verbraucherpreisindex (+1,8 %). Am stärksten haben die Schmerzengelder mit plus 9 Prozent zugelegt. Ihr Anteil am Gesamtindex beträgt 13,7 %. Aber schon an der zweiten Stelle liegt der mit einem 54,3-Prozent-Anteil "größte Brocken", die Reparaturkosten. Sie waren im Jahr 2002 um 3,8 Prozent höher als im Jahr davor. Den dritten Rang nehmen mit plus 3,5 % die "Regresse der Sozialversicherungsträger" ein. Die Auswirkung dieser Position ist aber mit einem Indexanteil von nur 8,1 % vergleichsweise bescheiden. Am geringsten sind die "Sonstigen Sachschäden" gestiegen. Sie waren 2002 um 0,9 Prozent teurer als im Jahr davor. Ihr Anteil am Gesamtindex beträgt 9,1 Prozent. Vergleichsweise gering war auch das Plus bei den Kosten, die um 1,9 Prozent zugenommen haben und einen Anteil am Gesamtindex von 6,3 % repräsentieren.
Top
