KV-Verhandlungen für Versicherungsaußendienst abgeschlossen

Wien, 20.06.2006
Am 19. Juni wurden die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 11.500 AußendienstmitarbeiterInnen der heimischen Versicherungsbranche zwischen dem österreichischen Versicherungsverband und der Gewerkschaft der Privatangestellten abgeschlossen.

Erstmalig konnte bei den Verhandlungen mit der Gewerkschaft auch im Kollektivvertrag für den Außendienst (KVA) ein zweijähriger Abschluss erzielt werden. Folgende Änderungen werden rückwirkend mit 1. April 2006 wirksam:

Das durchschnittliche monatliche, wie auch jährliche, Mindestentgelt sowie die Pensionszulagen werden für das Jahr 2006 um 3,30% angehoben, für 2007 wurde eine nochmalige Steigerung um 0,35% - zuzüglich der Inflationsrate für 2006 - vereinbart.

Die Versicherungswirtschaft und die Gewerkschaft haben sich auch darüber geeinigt, eine Kinderzulage im KVA einzuführen. Betriebliche Regelungen sollen dabei angerechnet werden, die Verhandlungen sollen im Frühjahr 2007 abgeschlossen werden.


 Top