Ladungssicherung

Der VVO hat sich bei der Unterzeichnung der Europäischen Charta für Verkehrssicherheit unter anderem dazu verpflichtet, ein Programm zur Ladungssicherung zu entwickeln. Den potenziellen Anbietern für Ladungssicherungsschulungen soll eine fundierte und ausgereifte Grundlage geboten werden.

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (www.kfv.at) erarbeitete im Auftrag des VVO in enger Zusammenarbeit mit dem ÖAMTC, der AUVA, der Bundesanstalt für Verkehr, der Polizei und natürlich in enger Kooperation mit dem VVO ein Maßnahmenpaket Ladungssicherung, welches potenziellen Anbietern für Ladungssicherungsschulungen eine professionelle, fachlich und didaktisch ausgereifte Grundlage bieten soll. Die versicherungstechnischen Aspekte wurden gemeinsam mit dem VVO erarbeitet.

Damit sich ein potenzieller Kunde einer Schulung zu Ladungssicherungen optimal orientieren kann, wurde ein Bewertungsblatt für solche Schulungen entwickelt. Diesem liegt die "Themenliste" zugrunde, welche einen Anhaltspunkt dafür bietet, was bei einer Schulung gelehrt werden kann bzw. berücksichtigt werden sollte. In fast 500 Einzelpunkten wird dargestellt, was man auf dem Gebiet der Ladungssicherung alles wissen kann. Dies ist für verschiedene Nutzergruppen höchst unterschiedlich. Der Bericht zum Projekt unterbreitet dazu entsprechende Vorschläge.

Kern des Maßnahmenpakets Ladungssicherung des KfV ist die Broschüre „Ladungssicherung – Erfolg durch Training und Organisation“, in welcher die üblichen Themen der Ladungssicherung angeschnitten werden (z.B. physikalische Grundlagen, Zurrmethoden, Zurrmittel). Der Folder konzentriert sich auf Themen, über die in den Lehrbüchern zur Ladungssicherung meistens nichts zu finden ist: Innerbetriebliche Organisation, Training und Schulungen und auch die typischen Fehler, die im täglichen Leben unterlaufen.


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