Pensionsvorsorge: Früh anfangen macht sich bezahlt!
Wien, 7.11.2006
Entgegen jüngst veröffentlichten Berichten, dass Pensionsvorsorge erst ab 40 Jahren sinnvoll wäre, stellt der VVO klar: Mit der Altersvorsorge kann man nicht früh genug beginnen!
„Wie eine jüngst vom VVO veröffentlichte Studie ergeben hat, ist das Bewusstsein für die Notwendigkeit der Eigenvorsorge in der österreichischen Bevölkerung deutlich gestiegen, das Vertrauen in die staatliche Pension vor allem bei den Jüngeren massiv gesunken“, bekräftigt der Generalsekretär des österreichischen Versicherungsverbandes VVO, Dr. Louis Norman-Audenhove.
„Alle Aussagen, die junge Menschen davon abhalten könnten, in Ihre Altersvorsorge zu investieren, und sich damit günstige Prämien und letztendlich einen ausreichenden Polster für das Alter zuzulegen, sind skandalös und vollinhaltlich abzulehnen“, empört sich Norman-Audenhove. Und die Realität gibt ihm recht: In Österreich gibt es immer mehr Pensionisten, die von immer weniger jungen Erwerbstätigen erhalten werden müssen.
Demografie ist eindeutig
Die Überalterung unserer Gesellschaft ist eine Folge von gestiegenen Lebenserwartungen und sinkenden Geburtenraten. Ein heute 65 Jahre alter Mann wird voraussichtlich rund 81 Jahre alt, eine gleichaltrige Frau kann sich sogar über fast 20 zusätzliche Lebensjahre freuen. Damit aber auch das finanzielle Polster so lange reicht, muss möglichst früh und konsequent mit der Altersvorsorge begonnen werden. Die erste, staatliche Säule unseres Pensionssystems stößt angesichts solcher Entwicklungen schon längst an ihre Grenzen. Zusätzliche, private Vorsorge ist daher unverzichtbar. Das hat auch der Staat erkannt und fördert daher die Eigenvorsorge, z.B. in Form der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge.
Die Uhr tickt
Produkte wie die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge sind so gestrickt, dass bereits mit sehr niedrigen monatlichen Einzahlungsbeträgen begonnen werden kann. Über einen langen Zeitraum kann so ein ausreichendes finanzielles Ruhekissen für das Alter gebildet werden. „Je früher mit der Eigenvorsorge begonnen wird, desto günstiger kommt es natürlich, weil man mehr Zeit hat, Kapital zu bilden und ein guter Risikoausgleich über die Zeit möglich ist“, ergänzt VVO-Generalsekretär Norman-Audenhove.
Die Lebensversicherung ist eine langfristige Vorsorgeform, die grundsätzlich darauf ausgerichtet ist, bis Ende der Laufzeit nicht storniert zu werden. Die Rückkaufsquote für das jährliche Neugeschäft bewegt sich um die 3-5%, der allergrößte Teil der Lebensversicherungsverträge bleibt also bis zum Auszahlungszeitpunkt bestehen. Durch eine Änderung des Versicherungsvertragsgesetzes kommt es überdies ab 1. Januar 2007 zu einer Neuregelung der Abschlusskosten und dadurch zu geänderten, erhöhten Rückkaufswerten für Neuverträge.
„Unsere letzten Umfrageergebnisse haben gezeigt, dass jüngere Leute sogar eher noch mehr zur Seite legen möchten, weil sie wissen, dass die staatliche Pension alleine nicht ausreichen wird. Wer aber hinsichtlich zusätzlicher privater Vorsorge noch Zweifel hat, kann sich jederzeit bei den echten Experten der Altersvorsorge in Versicherungen und Banken beraten lassen“, empfiehlt Norman-Audenhove.
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