Verhandlungseröffnung in der Causa WEB am 22.11.2004

Wien, 19.11.2004
Rechtsschutzversicherer tragen Prozesskostenrisiko für rund 700 Geschädigte

Am 22. und 23. November 2004 beginnt mit der Eröffnung der Verhandlung in der Causa WEB der Schadenersatzprozess gegen die Salzburger Sparkasse. Damit findet vor dem Landesgericht Salzburg der größte und wohl aufwendigste Prozess dieser Art in der Salzburger, wenn nicht der österreichischen Justizgeschichte statt. Mehr als 3200 geschädigte Kleinanleger verlangen in Sammelklagen von der Salzburger Sparkasse Schadenersatz in Höhe von rund 125 Mio Euro (60 Mio).

Rund 700 Geschädigte klagen Ihre Ansprüche mit Unterstützung und Finanzierung aus Versicherungsverträgen mit Rechtsschutzversicherungen ein. Eine Erfolgsbeteiligung ist bei Rechtsschutzversicherungen – im Gegensatz zu Prozesskostenfinanzierern – naturgemäß nicht gegeben, d.h., erstrittene Entschädigungen kommen vollständig den Geschädigten zugute. Insbesondere wird auch jene erste Klage, die als "Musterprozess" im Jänner 2004 anhängig gemacht wurde, ausschließlich von den österreichischen Rechtsschutzversicherern finanziert.

Die Rechtsschutzversicherer stellen fest, dass ihre Kunden- so wie in den Versicherungsverträgen geregelt - finanziell aus den Rechtsschutzverträgen abgesichert sind. Seit Beginn der WEB-Affäre 1989 werden die rund 700 Geschädigten von ihren jeweiligen Rechtsschutzversicherungen unterstützt und finanziert.


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