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Am Anfang steht die Risikoanalyse

Ehe Sie sich zum Abschluss einer Versicherung entschließen, sollten Sie, nach dem Motto „Gefahr erkannt – Gefahr gebannt“, alle möglichen und (auf den ersten Blick) unmöglichen Risiken in Ihrer Umgebung erfassen. Bei Ihrer Risikoanalyse werden Sie feststellen, dass es Gefahren gibt, die trotz aller Sicherheitsmaßnahmen nicht vollkommen ausgeschaltet werden können und deren mögliche finanzielle Konsequenzen versichert werden sollten.

Ein paar Beispiele:

  • Auf Stufen kann es zu Stürzen und darauf folgenden Schadenersatzansprüchen kommen
  • Bei einem Brand oder einer Naturkatastrophe können Lager- und Produktionsräume zerstört werden
  • Trotz aller erdenklichen Sorgfalt kann bei der Montage einer Maschine ein Fehler passieren. Der dadurch entstandene Sachschaden kann in die Millionen gehen
  • Bei einem selbst verschuldeten Verkehrsunfall kann der Lenker schwere Verletzungen erleiden
  • Krankheit oder Unfall des Betriebsinhabers kann vorübergehend Einnahmeausfälle zur Folge haben

Auch wenn derartige Unglücksfälle – zum Glück – nicht alltäglich sind, können sie für Ihr Unternehmen im schlimmsten Fall den finanziellen Ruin bedeuten. Der Versicherungsschutz dagegen ist aber möglich und sollte daher selbstverständlich sein. Fertigen Sie also eine Liste an, in der Sie alle für Ihren Betrieb relevanten Gefahren erfassen und eine Rangordnung nach der Notwendigkeit der Absicherung erstellen. Im Anhang finden Sie eine Checkliste, die Ihnen Anhaltspunkte gibt.

Gerade in der Aufbauphase des Unternehmens gilt dies auch für alle „mittleren Risiken“, die negative Auswirkungen auf die finanzielle Situation des Betriebes haben können.

Ein paar Beispiele:
  • Einer Ihrer Mitarbeiter verursacht bei der Zustellung der Ware in der Wohnung des Kunden aus Unachtsamkeit einen Sachschaden
  • Wegen eines Schadens an einer Maschine muss die Produktion für einige Tage eingeschränkt werden
  • Der Frühstückskaffee ergießt sich über die neue EDV-Anlage

Alles keine Katastrophen, aber in der schwierigen Anfangszeit ist jeder Euro wichtig. Eine Versicherung kann in diesen Fällen sehr hilfreich sein.

So wichtig ein umfassender Versicherungsschutz für junge Unternehmer auch ist, alles muss nicht versichert werden. Die Versicherung des gesamten Warenlagers gegen Einbruchdiebstahl ist nicht in jedem Fall nötig.

Da empfiehlt sich, eine günstigere Vertragsvariante mit summenmäßiger Beschränkung abzuschließen. Ebenso ist eine Glasbruchversicherung in manchen Fällen nicht unbedingt notwendig. Sollte ein Schaden eintreten, werden die relativ günstigen Reparaturkosten Ihre Firma nicht in den Ruin stürzen. Sollten Sie aber eine große Anzahl an Fenstern aus teurem Isolierglas haben, sieht die Sache anders aus.

Damit Sie im Angebot der Versicherer die „richtige“ Lösung für Ihr Unternehmen finden, soll Ihnen diese Broschüre einen Überblick über die rechtlichen und steuerlichen Grundlagen bieten und die für Unternehmer wichtigsten Versicherungsprodukte vorstellen. Auf Grund der gebotenen Kürze soll und kann die persönliche Beratung nicht ersetzt werden. Die Experten der Versicherungen stehen Ihnen mit Ihrem Fachwissen gerne zur Verfügung.
© VVO 2014
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