Wechsel von volatilen Pensionskassen in die risikoarme Betriebliche Kollektivversicherung
Kunden sollen frei wählen dürfen
Wien, 20. November 2008Angesichts befürchteter massiver Kürzungen von Zusatzpensionen aus Pensionskassenlösungen fordert die Versicherungswirtschaft einmal mehr die Möglichkeit des Wechsels von der Pensionskasse in die Betriebliche Kollektivversicherung und umgekehrt. Die Betriebliche Kollektivversicherung ist weitaus weniger von den Wechselwirkungen des Kapitalmarktes abhängig und sorgt für sichere Pensionen.
Beziehern von betrieblichen Zusatzpensionen, die über Pensionskassen veranlagt werden, drohen weitere schwere Einschnitte. Rufe nach einem staatlichen Hilfspaket und auch nach garantierten Mindestverzinsungen werden laut. Dabei gibt es bereits eine Lösung für das Problem: die Betriebliche Kollektivversicherung.
Sie ist ein Vorsorgemodell in Form einer Lebensversicherung mit garantierten Rentenleistungen und Höchststandsgarantie – ähnlich der sich gerade sehr bewährenden „klassischen Lebensversicherung". Die Veranlagung erfolgt sicher nach dem Grundsatz der Risikostreuung, die durchschnittliche Aktienquote ist niedrig. Der Versicherungsverband Österreich (VVO) hat bereits mehrfach auf die Notwendigkeit der Durchlässigkeit zwischen den beiden Systemen aufmerksam gemacht. Dem Wunsch vieler Kunden nach größerer Sicherheit und weniger Abhängigkeit von den Börsenentwicklungen könnte damit entsprochen werden.
„Wir appellieren an den Gesetzgeber, die Betriebliche Kollektivversicherung endlich den Pensionskassen gleich zu stellen und den Kunden einen Wechsel von der volatilen Pensionskassenlösung auf die konservative, zukunftsorientierte Lebensversicherung zu ermöglichen", so VVO-Generalsekretär Dr. Louis Norman-Audenhove. „Anstatt das Modell der Pensionskassen grundlegend zu verändern, wäre eine Durchlässigkeit zwischen den beiden Betriebspensionssystemen eine einfache und rasche Lösung."
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