Wildschäden durch Straßenverkehr - Achtung bei Dämmerung

Wien, 5.10.2000
Schäden am Fahrzeug übernimmt die Elementar-Kaskoversicherung.

Sollte man nach einer Kollision mit dem Haarwild auch noch ins Schleudern geraten und einen Baum streifen, zahlt die Elementar- bzw. Kollisionskaskoversicherung auch diese Schäden.

Laut Statistik Österreich kann in den letzten beiden Jahren wieder ein deutlicher Zuwachs bei Wildschäden auf der Straße festgestellt werden. Im "Jagdjahr" 1996/97 belief sich die Zahl des getöteten Wildes (Haar- und Federwild) durch Straßenverkehr noch auf 80.029 Wildtiere. 1997/98 kollidierten schon 89.048 Tiere mit Fahrzeugen. 89.069 Tiere – davon 35.624 Rehe und 32.299 Hasen – wurden 1998/99 durch Autounfälle getötet.

Oberösterreich steht im Jagdjahr 1998/99 mit 13.046 im Straßenverkehr getöteten Rehen an der Spitze, gefolgt von Niederösterreich mit 8.690 Rehen, der Steiermark mit 6.714 und Kärnten mit 2.902 getöteten Rehen. Danach kommt das Burgenland mit 2.402, Salzburg mit 1.009, Tirol mit 672, Vorarlberg mit 123 und schließlich Wien mit 66 getöteten Rehen. An Spitze der Hasenabschussliste steht Niederösterreich mit 15.827 Stück, gefolgt von Oberösterreich mit 9.216 durch Autounfälle getöteten Hasen. Wien steht mit 134 Hasen an drittletzter Stelle, gefolgt von Tirol mit 116 Stück. Das Schlusslicht bildet Vorarlberg mit 16 Hasen.

Wildschäden müssen ehest möglich bei der nächsten Exekutive gemeldet werden. Niemals darf das verletzte oder getötete Wild mitgenommen werden: Wild ist fremdes Eigentum – die Mitnahme des Tieres würde einem Diebstahl gleichkommen!


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