Zukunftsvorsorge: Erfolgreich in allen Bevölkerungsschichten
Wien, 08.07.2005
Die prämiengeförderte Zukunftsvorsorge ist ein zukunftsweisendes Produkt, das der Stärkung der dritten Säule, also der privaten Pensionsvorsorge, dient.
Vorwürfe der Bevorzugung von höheren Einkommensschichten sind haltlos. Die prämiengeförderte Zukunftsvorsorge kommt quer durch alle Einkommens- und Altersschichten sehr gut an. Angaben aus der Versicherungswirtschaft belegen, dass die Kundenstruktur sehr stark von den Unter-30jährigen aus der mittleren Einkommensschicht dominiert wird. Das Produkt "Zukunftsvorsorge" ist genauso wenig wie der beliebte Bausparvertrag ein "Produkt für Besserverdiener". Die unlängst geübte öffentliche und ungerechtfertigte Kritik von SPÖ-Finanzsprecher Christoph Matznetter hat für Ärger unter den heimischen Lebensversicherern gesorgt.
Fragwürdige Kritik trifft auf Fakten
Dazu Dr. Günter Geyer, Mitglied des Präsidialausschusses im österreichischen Versicherungsverband (VVO) und als solches verantwortlich für Lebensversicherungen und Eigenvorsorge, : "Ich habe den Eindruck, dass sich Herr Dr. Matznetter vor seiner Kritik an der prämiengeförderte Zukunftsvorsorge leider nicht ausreichend darüber informiert hat. Es verhält sich genau gegenteilig: Ein durchschnittlicher Sparbetrag von rund 75 Euro pro Monat belegt umso deutlicher, dass vor allem Bezieher von kleinen bis mittleren Einkommen bereit sind, in die persönliche Altersvorsorge zu investieren".
Das Argument, die prämiengeförderte Zukunftsvorsorge wäre mitverantwortlich für gebremste Inlandsnachfrage und dadurch gebremstes Wirtschaftswachstum ist ebenfalls haltlos und kann getrost in das Reich der Mythen und Mären verwiesen werden. "Es geht nicht um eine Aufforderung zu Konsumverzicht, sondern um die Notwendigkeit, privat Vorsorge für die Pension zu treffen. Wir wissen mittlerweile alle, dass unser Pensionssystem künftig alleine von der staatlichen "ersten" Säule nicht mehr voll getragen werden kann", stellt Geyer fest. "Der heimische Gesetzgeber hat das erkannt und fördert die private und betriebliche Vorsorge - im Fall der "Zukunftsvorsorge" sogar mit einer staatlichen Prämie".
Der Nachwuchs investiert in die Zukunft
Die prämiengeförderte Zukunftsvorsorge wird besonders von jungen Leuten gut angenommen, in manchen Versicherungsunternehmen werden bereits rund 15% aller Abschlüsse von den Unter 20jährigen getätigt.
"Die Produkte wurden von den Lebensversicherern so konzipiert, dass man bereits mit Beträgen um die 20 Euro monatlich starten kann, für Jugendliche sind auch monatliche Beiträge ab 10 Euro möglich", erklärt Dr. Günter Geyer. " Würden nur "Besserverdiener" die Zukunftsvorsorge abschließen, so wäre das durchschnittliche Einstiegsalter wesentlich höher und der durchschnittliche Jahresbeitrag würde auch nahe dem möglichen Höchstbeitrag liegen".
Gerade durch die Verbindung von Kapitalgarantie, Prämie und Aktieninvestment hat der Gesetzgeber ein Einstiegsprodukt für alle Schichten der österreichischen Bevölkerung geschaffen. Dieses Ziel wurde auch eindrucksvoll umgesetzt: Bis dato bestehen über 470.000 Verträge, das von den heimischen Versicherern verwaltete Prämienvolumen übersteigt bereits die 300 Mio. Euro-Grenze.
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