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Versicherung von Hochwasserschäden

Im Rahmen der Versicherung für Eigenheim- und Haushaltversicherung gibt es unterschiedliche Deckungsvarianten mit unterschiedlichen Höchstentschädigungen. Im Gewerbe- und Industriegeschäft werden individuelle Versicherungslösungen angeboten.

Nach dem verheerenden Hochwasser von 2002 hatten die heimischen Versicherer immer wieder mit verheerenden Naturkatastrophen zu kämpfen. Eine kleine Bilanz: Das Hochwasser 2002 hinterließ rund 420 Millionen Euro an versicherten Schäden, die gesamten volkswirtschaftlichen Schäden beliefen sich sogar auf fast 3 Milliarden Euro. Die drei regionalen Hochwasser von 2005 verursachten versicherte Schäden in Höhe von etwa 150 Millionen Euro, die Schneeschäden vom Winter 2005/06 sorgten für Schadenzahlungen in Höhe von rund 250 Millionen Euro. Das Jahr 2007 war vom Orkan "Kyrill" mit versicherten Schäden in Höhe von rund 261 Millionen Euro und den Juni-Stürmen mit etwa 70 Millionen Euro wiederum stark belastet. Auch 2008 waren zwei Sturmgroßereignisse zu verzeichnen. So entstand durch den Jännersturm Paula für die Versicherungswirtschaft ein Schaden in der Höhe von rund 105 Millionen Euro. Sturm Emma im März verursachte einen versicherten Schaden von etwa 175 Millionen Euro. Im Jahr 2009 zahlten die Versicherungen in Österreich 574 Millionen Euro an ihre Kunden für Unwetterschäden aus. Davon entfielen mit 360 Millionen Euro fast zwei Drittel auf Sturm- und Hagelschäden in der Nacht von 23. auf 24. Juli 2009.

Diese Zahlen zeigen die Notwendigkeit einer umfassenden gemeinschaftlichen Versicherungslösung, an der sich sowohl die privaten Versicherer aber auch die Versicherungsnehmer und der Staat beteiligen müssen.

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